Alice Schwarzers Meinungen, die im übrigen keine Erfindung von Alice Schwarzer selbst sind, sondern gerade hierzulande auf fruchtbaren, anschlussfähigen Boden fallen, wurden, seitdem sie das erste Mal den Stift und öffentlich Reden geschwungen hat, als mindestens unzureichend und verkürzt kritisiert – so wie es die gesamte weißdeutsche Frauen Lesbenbewegung wurde.

Festgehalten in unzähligen Schriftstücken, archiviert und auffindbar mit ein bisschen Recherche.

Nun sollte es nicht wirklich verwundern, dass an diesem Heft kein gutes Haar gelassen wird und der überwiegende Teil der Emma-Fans offenbar Twitter selten bis gar nicht benutzt.

Allerdings ist ja nicht erst seit gestern bekannt, dass die Emma so ziemlich alles ist, nur nicht feministisch.

Bereits die fast zeitgleich gegründete, oft als „Gegenmagazin“ gewertete, Courage, und viele andere feministische, lesbische und frauenbewegte gedruckte Publikationen, die heute nicht mehr existieren (wen wundert’s?

), verfolgten andere Strategien feministische Bewegungen und Debatten abzubilden und zu diskutieren als Paternalismus pur, auch wenn sie es oft genug nicht schafften, über den eigenen weißen, christlich geprägten, deutschen, frau=feminismus Tellerrand hinauszublicken.

Sich von der Emma und Alice Schwarzer zu distanzieren ist leicht, dienten beide doch schon immer als perfekte Projektionsfläche für antifeministische Diskurse und Schuldzuweisungen, dass der Feminismus(tm) so einen schlechten Ruf hat. Schuldzuweisungen werden erteilt, weil Antifeminismus (auch) auf dem Rücken von Emma/Alice Schwarzer ausgetragten wird, allerdings wäre dann die Verantwortung eher in einer durch und durch antifeministischen Gesellschaft zu suchen.

Solange Antifeminismus als Abwehr von Gleichstellungsbestrebungen verstanden wird.Dass auch letztere antifeministisch wirken, weil sie in dem Sinne nur eine marginale Gruppe von lediglich Frauen überhaupt im Blick haben und ein sehr eindimensionales Verständnis von Feminismus besitzen, ja das Gleichstellungsbestrebungen in Deutschland auf anderen Diskriminierungen aufbauen, wird gar nicht erst gesehen oder kritisiert.Gutes Essen und Trinken hält bekanntlich Leib und Seele zusammen, aber das Essen allein ist nicht alles. Unsere kulinarischen Geheimtipps, von der Kneipe unter S-Bahn-Gleisen über gemütliche Cafés bis zum Edel-Franzosen.Hamburg kostenlos | Tiere und Pflanzen entdecken | Kunstszene Hamburg | Kinder Geheimtipps | Hamburg von oben | Hamburger Persönlichkeiten | Stadt am Wasser | Architektur in Hamburg | Shopping in Hamburg | Kulinarische Geheimtipps | Hinter den Kulissen Hamburgs | Schwimmende Kulturstätten | Geheimtipps für Sportler | Upcycling-Produkte aus Hamburg | Gutes Essen und Trinken hält bekanntlich Leib und Seele zusammen, aber das Essen allein ist nicht alles. Unsere kulinarischen Geheimtipps, von der Kneipe unter S-Bahn-Gleisen über gemütliche Cafés bis zum Edel-Franzosen.Das „feministische“ Magazin Emma wollte wohl auch mal bei diesem Netzaktivismus mitspielen und rief unter #emmaistfürmich ihre Leser_innen dazu auf, Videobotschaften, Emails, Selfies, Tweets usw an die Redaktion zu senden.Auf Twitter kam der Hashtag besonders gut an und erfreut sich derzeit großer Beliebtheit, damit alle ™ endlich ™ mal sagen können, was vom Zentralorgan Alice Schwarzers zu halten ist.